Gesundheitstipp

Zweimal jährlich zum Zahnarzt

Zahnärzte empfehlen: Zweimal jährlich zum Routinecheck für optimale Vorsorge! So können Zahnschäden frühzeitiger erkannt werden oder rechtzeitig gegengesteuert werden.

Funktionsdiagnostik / Funktionstherapie

Das Kausystem des Menschen besteht aus den Zähnen, der Kaumuskulatur und dem Kiefergelenksapparat mit dessen Knochen-, Knorpel- und Bänderstrukturen. Ein störungsfreies Funktionieren dieses komplizierten Systems ist gewährleistet, wenn Ober- und Unterkieferzähne gleichmäßig harmonisch aufeinandertreffen, während sich die Gelenke in der Zentrallage (Ruhelage) befinden.

Die Steuerung der Bewegungsvorgänge des Unterkiefers erfolgt über äußerst feinfühlige Tastorgane im Zahnhalteapparat. So ist es sogar möglich, ein Haar zwischen den Zähnen zu fühlen. Führungsflächen an den Frontzähnen lenken den Unterkiefer in die richtige Position.

Dieses Steuerungssystem kann gestört sein, durch fehlende oder störende Kontakte an Zähnen oder bei Zahnersatz (falsche Zahnstellung, fehlende Zähne).

Dies führt zu starken muskulären Überbelastungen (Kräfte bis 80 kg), welche sich im Kieferbereich äußern durch

  • nächtliches Zähneknirschen und -pressen
  • Kiefergelenksschmerzen und -knacken
  • Zahnabschliff
  • Kauschwierigkeiten
  • Zahnfleischrückgang
  • Kaumuskelverspannungen.

Da die Muskeln des Kausystems über Funktionsketten mit der Wirbelsäulenmuskulatur in Verbindung stehen, gehen die Beschwerden häufig über den Bereich des Kopfes hinaus, es entwickelt sich ein CMD-Syndrom (CMD steht für "craniomandibuläre Dysfunktion").

Die Symptome können sein:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Schmerzen in Hals- und Rückenmuskulatur
  • Blockaden der Wirbelsäule
  • Tinnitus
  • Sehstörungen
  • Schlafstörungen

Verschiedene Varianten von Aufbiss-Schienen

Mit Hilfe verschiedener Systeme von Aufbiss-Schienen können wir die Schmerzsymptome einer Funktionsstörung lindern oder beheben, aber auch eine Lageveränderung und Neuorientierung des Unterkiefers zum Oberkiefer in einer stabilen Gelenkposition erreichen:

NTI Jig

Der NTI-Jig entkoppelt Ober- und Unterkiefer durch einen frontalen Aufbiss, Soforthilfe bei Kieferklemme, da keine Abdrucknahme nötig.

Relaxierungsschiene

Entkoppelt Ober- und Unterkiefer durch Führungsflächen für Front- und Eckzähne, Ausgleich von Fehlkontakten im Seitenzahnbereich

bioästhetische Magoschiene

Unter Berücksichtigung individueller Gelenkwerte angefertigte Schiene aus abriebfestem Material zur

  • Diagnostik (Auffinden störender Zahnkontakte)
  • Relaxierung (Entspannung der Muskelstrukturen)
  • Orientierung (Neuorientierung des Unterkiefers und der Kiefergelenke)
  • Stabilisierung (Festigung einer stabilen Gelenkposition als Grundlage weiter Behandlungsschritte)

Um eine optimale und schnelle Wirkung der Schienentherapie zu erreichen, verordnen wir zusätzlich physiotherapeutische Behandlung durch fachkundige Osteopathen.

Partnerpraxis für Physiotherapie und Osteopathie:

Felix Weigand, Krankengymnastik